Mittwoch, 1. November 2017

Countdown 4: Im Marburger Restaurant Damoa fällt die Entscheidung

In Michael Remers Restaurant Damoa in Marburg fällt die Entscheidung - Alles ein Gespinst aus Lügen? 



Die Szene
An der Geschichte der Wahrsagerin musste doch etwas dran sein, oder? Alea wehrt sich verbissen gegen die Überzeugungsversuche Wilkos beim gemeinsamen Essen. Welche Wahrheit kann eine Frau ihnen schon bieten, die ansonsten den Menschen in ihrem Beruf mit einem eng gesponnenen Gespinst aus Täuschung und Verwirrung begegnet? Wilko ist entschlossen den Hinweisen zu folgen. Ob er Aleas Gespür besser hätte vertrauen sollen, erfahren Sie im Capitol Marburg ab dem 10. November. Tickets: https://www.cineplex.de/film/streiflicht/350288/marburg/
Weitere Informationen: http://film.streiflicht-produktion.de

Die Location
Ein Restaurant in Marburg zu finden, ist keine allzu schwierige Aufgabe. Etwas kniffliger wird die ganze Angelegenheit dann aber doch, wenn man eine angemessene Location für das Abendessen eines erfolgreichen Galeristen sucht. Wo würde er sich in Marburg wiederfinden? Zu unserem Glück drängte sich mit dem kleinen aber sehr feinen Restaurant Damoa am Fuße des Steinwegs eine perfekte Lösung auf. Michael Remer und sein Team sind der Kunst sehr zugewandt und bieten ihren Gastraum regelmäßig für wechselnde Ausstellungen und Lesungen an: http://www.damoa-marburg.de

Aus dem Drehtagebuch des Regisseurs
„Die Nerven der Hauptdarsteller langen blank.“

Die Kulisse war perfekt. Das erfreut nicht nur regelmäßig die Gäste des Hauses, sondern im ersten Moment auch unser Team. Zumindest bis zu dem Augenblick, als wir mit Eifer die Vorbereitungen für den Dreh begannen und die Beleuchtung für die Szene versuchten einzurichten. Das Damoa ist in seinem Ambiente eher stilvoll gedeckt und diese Atmosphäre nicht mit einer plumpen Flut aus Scheinwerfern und Schatten zu zerstören, stellte sich als ungeahnte Herausforderung dar. Die Hauptdarsteller mussten eine schiere Unendlichkeit vor den mit leckerem Essen drapierten Tellern ausharren. Bedingt durch die endlose Wartezeit und ständigen Umbauten waren die Nerven aller Beteiligten am Ende bis zum äußersten gespannt. Bis wir uns selbst und schließlich auch die Szene glücklich eingefangen hatten, war es schon weit nach Mitternacht. Der einzige, der das angespannt geschäftige Treiben bis zum Schluss mit konzentrierter Ruhe unbeeindruckt verfolgte, war Michael Remer. Wer seine wunderbare innere Ruhe kennt, wird sich darüber nicht wirklich wundern.

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